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Vereinsmitglied H.J. Dempe hat seine Impressionen von Neuravensburg  unter dem Begriff “Heimat Neuravensburg” in einer beeindruckenden  Präsentation und stimmungsvoll hinterlegt mit der Musik der Musikkapelle Roggenzell zusammengefasst. Nehmen Sie Sich die Zeit und geniessen Sie  einen ganz besonderen Blick auf Neuravensburg.

Der Neuravensburger Heimatmaler Johann Baptist Bingger

Seit mehreren Jahrhunderten  gibt es  im Allgäu den Brauch, Wegkreuze aufzustellen. Im Raum Neuravensburg  haben sich bis heute noch um 45 davon erhalten.

Sie sind aus Stein mit einem eisernen Kruzifix oder ganz aus Holz mit oder  ohne Kruzifix gefertigt. Ist ein Marienbildnis oder ein Geiselheiland  als Statue oder Bildnis eingelassen, spricht man auch von einem  Bildstock.
Aus einem solchen Bildstock entwickelte sich zum Beispiel später die Marienkapelle in Engetsweiler.

Die Gründe ein religiöses Wegzeichen aufzustellen waren vielfältig, zum  Beispiel Gelöbnisse, Gedenken an ein Unglück, oder einfach nur als  Wegzeichen - oft an einer Straßenkreuzung.
Manchmal dienten sie weit von einer Kirche oder Kapelle entfernt wohnenden Bauern auch als Ort  zum Gebet. Ab dem 19ten Jahrhundert wurden einige Wegkreuze zum Gedenken an durchgeführte Missionen aufgestellt.
Viele der früheren Wegkreuze wurden in der Zeit der Säkularisation beseitigt.

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Neuravensburg im Internet

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Die Neuravensburger Wegkreuze

Marienberg Kapelle 1893

Roggenzell 1896

Roggenzell 1897

Ruine und Gasthaus Kreuz 1

Ruine und Gasthaus Kreuz 2

Schloss

Schloss_2

Schwarzenbach

NRV Gasthaus Roessle

Schomburg Saegewerk an der Argen 1901

Schomburg Saegewerk an der Argen_ 1901

Herkunft und Familie

Johann Baptist Bingger wurde am 03.05.1827 in Neuravensburg-Moos,  damals  Hausnummer 37, als 3. Kind von 7 Kindern des Michael Bingger und  Karoline Kuhn geboren.

Stammtafel:

Wohnorte

Geboren und aufgewachsen ist Johann Baptist Bingger in Moos, damals Hausnummer 37, heute Hausnummer Moos 5.
Das Anwesen übernahm später Simon Theodor Mennel, ein Sohn seiner Schwester Maria Agatha. Diese hatte 1856 Michael Mennel in Hüttenweiler  geheiratet. Simon Theodor Mennel war verheiratet mit Amalie Fricker von  Bettensweiler und ist der Großvater von Stefanie, Theo und Inge Mennel.

Vermutlich 1873, also nach der Heirat zog Johann Baptist Bingger mit seiner  Familie nach Roggenzell auf das Anwesen Haus Nr. 47. Der Hof wurde um  1995 abgebrochen und ein Wohnhaus darauf errichtet, heute Roggenzell  3/3.
Nachdem Johann Baptist Bingger um 1893 dort fortzog, bewohnten  seine 3 ledigen Geschwister Josef Anton, Maria Josepha und Kreszenz  Bingger das Anwesen. Kreszentia Bingger verkaufte 1 Jahr vor ihrem Tod  1911 das Anwesen an Josef Berlinger, Gastwirt zur Traube in Roggenzell.

Um 1893 zog die Familie Bingger nach Föhlschmitten 82 in Miete, beide Eheleute starben auch dort.
Ebenfalls wohnte dort zur Miete Johann Scheuer der mit Fahrrädern handelte und  eine mechanische Werkstätte betrieb. Das stattliche Gebäude mit der  neuen Hausnummer Föhlschmitten 3 brannte 1996 ab.

Taufeintrag Tochter

Anna Maria Bingger, ledige Tochter der Rosalia Winkelmüller, geboren am 15.06.1861 in  Hüttenweiler, heute Hof des Franz Josef Wurm. Für die damalige Zeit eher ungewöhnlich wurde der uneheliche Vater Johann Bapist Bingger im  Taufbuch eingetragen.

Anna Maria Bingger blieb ledig. Sie wohnte bei Ihren Eltern und begleitete  diese solange diese lebten. Zog nach Wangen in ein Altersheim und  verstarb dort am 08.09.1927, beerdigt wurde sie auf dem Elterngrab in  Roggenzell.

Es stimmt somit die Aussage dass die Ehe kinderlos blieb, da die Eltern erst 12 Jahre nach der Geburt der Tochter heirateten.

Michael Bingger

oo

Karoline Kuhn

Bauer

06.02.1823

in Roggenzell

21.05.1797 in Moos

29.10.1795 in Hiltensweiler

+ 10.11.1869 in Moos

+ 12.01.1869 in Moos

Kinder:

01. Josef Anton

* 13.10.1823 in Moos

+ 25.03.1900 in Roggenzell, ledig

02. Renata

* 21.12.1824 in Moos

+ 23.11.1829 in Moos

03. Johann Baptist

* 03.05.1827 in Moos

oo 16.09.1873 in Roggenzell

04. Maria Agatha

* 11.09.1829 in Moos

oo 1856 Michael Mennel, Hüttenweiler

05. Maria Josefa

* 26.02.1831 in Moos

+ 21.11.1902 in Roggenzell, ledig

06. Kreszenz

* 04.06.1834 in Moos

+ 19.11.1912 in Roggenzell, ledig

07. Zäzilia

* 20.11.1837 in Moos

+ 20.08.1838 in Moos

Johann Baptist Bingger

oo

Rosalia Winkelmüller

Maler

16.09.1873

in Roggenzell

*  03.05.1827 in Moos

* 15.07.1832 in Hüttenweiler

+ 24.01.1902 in Föhlschmitten

+ 03.09.1906 in Föhlschmitten

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Der Schatz der Waldburg

Bis ins 15. Jahrhundert hinein gab es für die Reichskleinodien keinen  festen Aufbewahrungsort, sie wurden entweder vom jeweiligen Herrscher  mitgeführt oder engen Gefolgsleuten anvertraut. So kam es, dass 1220/21  Kaiser Friedrich II den Reichsschatz seinem Getreuen Truchsess  Eberhard von Tanne-Waldburg übergab, der ihn für mehrere Jahre auf der  Waldburg gut bewacht verwahrte. Seid 2013 sind Lanze, Zepter,  Reichsapfel und Krone als Nachbildungen nach knapp 800 Jahren wieder auf der Waldburg zu sehen.

Drohne1

Ungewöhnliche Ein- und Ausblicke auf die Burgruine gewährt dieses Video der Ruine, gefilmt mit einer Drohne.

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